Frischfisch & Computer-Chips
Bisher brauchte noch ein jeder bei der Beurteilung von frischem Fisch eine gute Spürnase und dazu am besten noch Erfahrung und Fachkenntnis. So schauen Kenner dem Fisch in die Augen (transparent und dunkel sollen sie sein), hinter die Kiemen (rot ist die richtige Farbe) und nach dem Ausnehmen auch in den Bauch. Bis heute basieren die Qualitätsstufen der Fischgroßmärkte auf der Schätzung der Ware durch Fachleute. In Zukunft helfen Computer bei der Bestimmung von Qualität von frischem Fisch.
Auf dem Fischmarkt der westfranzösichen Hafensatdt La Rochelle ist ein an der dortigen Univerität entwickeltes und mit Geruchsensoren bestücktes MessGerät namens e-fish im Einsatz, welches die Resthaltbarkeit von angebotenem Fisch verlässlich prüft und bei verdorbenem Material Alarm schlägt. Die Sensorentechnik soll künftig auch auf Geflügel und in der Landwirtschaft anwendbar sein, insbesondere bei Ölpalmen.
Doch nicht nur über Duft und Optik lässt sich der Frischheitsgrad von Fisch bestimmen. Ein an der Uni Bremen entwickeltes Handgerät basiert auf einem Hochfrequenzmessverfahren, mit dessen Hilfe sich herausfinden lässt, ob der der Fisch während der Lagerung einfach oder doppelt gefroren wurde. Mit der sogenannten elektrischen Spektroskopie ist es möglich, den Verfallsgrad von Proteinen aus den Änderungen von Impulssignalen abzuleiten. Damit lassen sich Qualität und Lagerungsdauer innnerhalb von Sekunden auf ein bis zwei Tage genau bestimmen.
Auch bei anderen Lebensmitteln kommt diese Technologie zum Einsatz. Lanfristiig wird sie vielen Fällen aufwendige chemische Analysen ersetzen. Beipielsweise gelingt es jetzt schon, bei Waren mit hohem Wassergehalt künstlich zugesetztes Wasser zu identifiizieren, wie etwa bei zwecks künstlicher Gewichtserhöhung in Polyphosphatlösung zwischengelagerten Fleischwaren.
Auch bei anderen Lebensmitteln kommt diese Technologie zum Einsatz. Lanfristiig wird sie vielen Fällen aufwendige chemische Analysen ersetzen. Beipielsweise gelingt es jetzt schon, bei Waren mit hohem Wassergehalt künstlich zugesetztes Wasser zu identifiizieren, wie etwa bei zwecks künstlicher Gewichtserhöhung in Polyphosphatlösung zwischengelagerten Fleischwaren.
